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31.07.2015
Website „The Pirate Bay“ muss geblockt werden

Das Handelsgericht Wien hat den Internetprovider A1 Telekom verpflichtet, den Zugang zu den vier Websites thepiratebay.se, isohunt.to, 1337x.to und h33t.to zu blocken

Das Handelsgericht Wien hat den Internetprovider A1 Telekom in einem heute zugestellten Gerichtsbeschluss verpflichtet, den Zugang zu den vier Websites thepiratebay.se, isohunt.to, 1337x.to und h33t.to zu blocken. Es handelt sich um strukturell rechtsverletzende Websites, auf denen es zu massiven Urheberrechtsverletzungen kommt.

Website-Blocking ist in der EU als Mittel der Durchsetzung von Urheberrechten mehr und mehr gebräuchlich. So wurde etwa der Zugang zu thepiratebay.se von Providern in Großbritannien, Belgien, Spanien, Italien, Irland, Finnland, Dänemark und Island gesperrt. Die technische Umsetzung des Blockings obliegt dem Internet-Provider, die gängigsten Methoden sind die Sperre der Domain-Namen (sog. DNS-Sperre) und das Blocken der jeweiligen IP-Adresse oder eine Kombination aus beiden Maßnahmen.

Franz Medwenitsch, Geschäftsführer des Verbands der Österreichischen Musikwirtschaft: „Für die weitere Entwicklung des Online-Musikmarktes ist das eine sehr erfreuliche Entscheidung. Wir bieten den Providern an, gemeinsam an einer rechtskonformen und einfachen Umsetzung von Website-Blocking zu arbeiten.“


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